
Lasauvage liegt im äußersten südwestlichen Zipfel von Luxemburg quasi schon in Frankreich. Genau dort befindet sich der Friedhof des Ortes, weshalb vor dem Schengen-Abkommen immer auch ein Zollbeamter bei Beisetzungen anwesend sein musste.
Der Ortsname leitet sich der Legende zufolge von „Val de la sauvage femme“ ab (Tal der wilden Frau), weil dort einst eine wilde Frau in den Höhlen gehaust haben soll. Später kamen Bergmänner und rangen dem Gestein wertvolle Rohstoffe ab, die im örtlichen Stahlwerk sogleich veredelt wurden.
Daran erinnert das Wappen des Football Club Minière Lasauvage, das eine äußerst realistische Darstellung eines alten Bergbaustollens zeigt, in das ein Bahngleis führt.
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